Fragen & Antworten

Hier finden Sie die wichtigsten Antworten auf Ihre Fragen.

1. Was passiert mit dem REWE in der Innenstadt, wenn der REWE am Oberen Tor gebaut wird?

Der REWE in der Innenstadt bleibt auch weiterhin erhalten – und wird sogar aufgewertet. Er erhält ein modernes Konzept, dass auf die Innenstadtlage angepasst ist und nicht mit dem geplanten Vollsortimenter am Oberen Tor in Konkurrenz steht. Der Mietvertrag des Innenstadt-REWE wurde erst kürzlich bis 2030 verlängert. Beide Märkte werden sich ergänzen, das Angebot in Ebermannstadt noch weiter verbessern und die Attraktivität der Innenstadt stärken. Betreiber beider Märkte wird die Familie Mayer aus Ebermannstadt sein.

2. Ist der neue REWE-Markt nicht eine zu große Konkurrenz für den bestehenden Einzelhandel in Ebermannstadt?

Im Gegenteil! Leider zeigt der aktuelle Trend für den Einzelhandel in der Innenstadt eher nach unten, da Kaufkraft und Umsatzpotentiale in die umliegenden Gemeinden abfließen. Alle dürften sich einig sein, dass die Käuferabwanderung aus Ebermannstadt heraus gestoppt werden sollte. Unabhängige Untersuchungen zeigen: Je attraktiver das Lebensmittel- und Drogerieangebot in Ebermannstadt ist, desto eher bleibt Kaufkraft im Ort. Und genau hierfür leistet die REWE-/ALDI-Entwicklung am Oberen Tor einen wichtigen Beitrag. Das Projekt ist keine Konkurrenz, sondern Ergänzung zum bestehenden Einzelhandel und hat positive Kaufkraftpotentiale für die Altstadt.

3. Ist eine Entwicklung des Standortes Oberes Tor im Sinne des städtebaulichen Entwicklungskonzeptes ISEK?

Ja, beim Projekt wird das ISEK konsequent umgesetzt. Das ISEK empfiehlt unter anderem zusätzliche Parkplätze im Bereich des Oberen Tores, die Optimierung der Anbindung des Areals und zusätzlich eine deutliche Steigerung der Attraktivität des Straßenraumes am Oberen Tor sowie seiner angrenzenden Nutzungen. Außerdem soll die Stadt ausreichende Entwicklungsflächen innenstadtnah aktivieren. All diese Empfehlungen aus dem ISEK greifen wir durch die Entwicklung am Oberen Tor auf und setzen es um.

4. Wer und wie wurde zu diesem Projekt informiert?

Was wir bei unseren vielen Projekten in Franken immer wieder gesehen haben: Man kann derartige Projekte nur zum Erfolg führen, indem man Hand in Hand mit möglichst vielen Gruppierungen vor Ort handelt. Deswegen haben wir so früh wie möglich den Dialog mit der Bürgermeisterin bzw. der Verwaltung, den Fraktionsvorsitzenden, dem Stadtrat und anderen Gruppen gesucht. Uns ist wichtig, dass man im regelmäßigen Austausch bleibt. Insbesondere die Verwaltung war in jeden unserer Schritte eingebunden. Wir haben in vollem Umfang Transparenz hergestellt, was uns sehr wichtig ist. Daran wird sich auch in Zukunft nichts ändern.

5. Wer trägt die Kosten für die anscheinend nötigen Umbauten der Hauptstraße, damit das Obere Tor besser an die Altstadt angebunden wird?

Im Zuge unseres Vorhabens wird baulich lediglich im Bereich der Straße Oberes Tor in den Straßenraum eingegriffen. Die im Konzept vorgesehenen öffentlichen Stellplätze (Längsparker), sowie der geplante Fußweg werden durch S&P im Zuge der Gesamtmaßnahme hergestellt – die hieraus resultierenden Kosten trägt ausschließlich S&P.

6. Warum ist das komplette Verträglichkeitsgutachten nicht für alle Bürger einzusehen? Die Stadt hat mir die Einsicht verweigert.

Das von Ihnen angesprochene Verträglichkeitsgutachten wurde dem gesamten Stadtrat in der öffentlichen Stadtratssitzung am 27.03. zum Aufstellungsbeschluss der jeweils notwendigen Bebauungsplanänderungen für den Neubau Aldi und REWE vorgestellt. In dieser Sitzung wurden diverse Fragen zum Verträglichkeitsgutachten an uns herangetragen, die zwischenzeitlich im Detail beantwortet wurden. Sie und alle anderen interessierten Bürgerinnen und Bürger können das Verträglichkeitsgutachten ab Oktober 2017 einsehen, da die Öffentlichkeit im Zuge der dritten Bebauungsplanänderung für das „Obere Tor“ eingebunden wird.

7. Warum wird zur Abrundung des Angebotes in Ebermannstadt kein Edeka gebaut? Wer wollte einen REWE? Eigentlich belebt doch die Konkurrenz das Geschäft ...

Grundsätzlich fiel die Wahl auf den Mieter REWE, um auch den vorhandenen und etablierten REWE-Markt am Kirchenplatz langfristig zu sichern. Beide Märkte sollen sich in Zukunft ergänzen. Konkret: die Sortimente der Märkte sollen sich ergänzen, nicht konkurrieren. Darüber hinaus gelingt es hierdurch, bereits vorhandene ortsansässige Betriebe wie z.B. die Metzgerei Hübschmann im neuen REWE-Markt zu integrieren.

8. Warum soll der Verkehr mit Wendeschleife am Marktplatz in die Altstadt geleitet werden?

Hierbei handelt es sich um stadtinterne verkehrstechnische Untersuchungen, die nicht direkt mit dem Projekt am Oberen Tor im Zusammenhang stehen, jedoch ob der anstehenden Entwicklung eben grundsätzlich zu überprüfen sind. Ob eine solche Variante sinnvoll ist, wird durch geeignete Fachplaner untersucht, ebenso wäre ein Realversuch denkbar.

9. Wurden auf dem Gelände der alten Tankstelle Bodenproben genommen und wurde das Ergebnis veröffentlicht?

Selbstverständlich wurden die Abbrucharbeiten der Tankstelle durch ein geeignetes Ingenieurbüro begleitet und im Zuge der Entsorgung auch die gesetzlich vorgeschrieben Klassifizierungen des Abbruchmaterials erstellt. Das Abbruchmaterial wird entsprechend den gesetzlichen Normen behandelt. Sofern im Zuge des Ausbaus der bereits fachmännisch entleerten Erdtanks dennoch Bodenverunreinigungen festgestellt werden, sind auch diese entsprechend der gesetzlichen Vorgaben zu bewerten und gegebenenfalls zu entsorgen. Diese Arbeiten werden durch die zuständige Behörde des Landratsamtes überwacht und begleitet.

10. Wie groß ist die gesamte Verkaufsfläche des neu geplanten REWE? Wie groß ist die gesamte Verkaufsfläche des erweiterten Aldi? Wie viele Quadratmeter neue Verkaufsfläche kommt mit den beiden neuen Märkten im Lebensmittelbereich hinzu?

Zur sogenannten Verkaufsfläche zählen rechnerisch alle Bereiche die im Zuge der Nutzung vom Kunden begangen werden können, insofern auch Windfänge, Vorkassenzonen und Bereiche die z.B. der Leergutrücknahme dienen, also dem Verkauf von Ware dienen. Nicht beinhaltet sind Bereiche wir Personalräume und -umkleiden, Lagerräume, Vorbereitungsräume, etc., eben alle Bereich die dem Kunden nicht zugänglich sind.

1. Die geplante Verkaufsfläche des neuen REWE-Marktes am Oberen Tor beträgt ca. 1.650 m²
2. Die gesamte Verkaufsfläche des neuen ALDI-Marktes am Oberen Tor beträgt nach Fertigstellung ca. 1.200 m².

In Summe entstehen somit ca. 2.850 m² neu gebaute Verkaufsfläche. Von dieser sind die bestehenden ca. 900 m² Verkaufsfläche des vorhandenen Bestandsmarktes der Firma ALDI in Abzug zu bringen. Somit ergibt sich eine Zunahme der Verkaufsflächen von ca. 1.950 m² im Vergleich zum Bestand am Oberen Tor.

Im Zusammenhang mit der Entwicklung am Oberen Tor, werden auch Umbaumaßnahmen am Bestands-REWE am Kirchenplatz vorgenommen. Nach aktuellem Planungsstand ist hier von einer Verkaufsflächenreduzierung von ca. 100 m² auszugehen, dies kommt in erster Linie einer gesteigerten Aufenthaltsqualität und der angestrebten Funktion als „Frische-Markt“ zugute.

Dies berücksichtigt, kann man von einer Gesamtverkaufsflächenmehrung für die Stadt Ebermannstadt von ca. 1.850 m² ausgehen.

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